Noch im September absolvierten die Notfallsanitäter-Auszubildenden ihre letzten praktischen Prüfungen. Parallel dazu liefen bereits die finalen Vorbereitungen für die Abschlussübung des nächsten Ausbildungsjahrgangs. Nach einer erfolgreichen Abschlussfeier konnten bereits am darauffolgenden Tag die neuen Auszubildenden zur Notfallsanitäter-Ausbildung begrüßt werden.
Für die Nachwuchskräfte begann die Ausbildung direkt mit einer besonderen Willkommensübung. Diese fand vor beeindruckender Kulisse in Burladingen gemeinsam mit der örtlichen Feuerwehr statt. Die Übung bot den Auszubildenden die Möglichkeit, erste praktische Erfahrungen im Zusammenspiel verschiedener Organisationen zu sammeln und wichtige Einsatzabläufe kennenzulernen.
Bereits eine Woche später standen spannende Fortbildungen in Meßstetten auf dem Programm. Gemeinsam mit der Polizei wurden verschiedene Szenarien zum Thema Lebensbedrohliche Einsatzlagen (LebEL) trainiert. Ziel dieser Fortbildungen war es, die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Organisationen weiter zu stärken und die Einsatzkräfte auf herausfordernde Schadenslagen vorzubereiten.
Ein weiteres Highlight war ein PALS-Kurs (Pediatric Advanced Life Support) im DRK-Forum in Balingen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet, von Bremen bis an den Bodensee, konnten durch die Instruktoren begrüßt werden. Die Gruppe aus Ärztinnen und Ärzten sowie Rettungsdienstfachpersonal sorgte für einen fachlich hochwertigen Austausch. Besonders erfreulich war das abschließende Feedback: Die Teilnehmenden bescheinigten den Instruktoren einen hervorragend organisierten und fachlich äußerst hochwertigen Kurs.
Im Anschluss präsentierte sich der Rettungsdienst des DRK KV Zollernalb an drei Tagen auf der Messe VISIONEN in Balingen. Mit einem Rettungswagen (RTW) und einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) wurden den zahlreichen Messebesuchern die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen des Rettungsdienstes nähergebracht. Das Interesse an der Arbeit der Einsatzkräfte war groß und führte zu vielen interessanten Gesprächen mit den Besuchern.
Parallel dazu liefen die letzten Vorbereitungen für den zentralen Fortbildungs- und Katastrophenschutztag. Am 17. Oktober konnten in der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule über 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßt werden. Auf dem Programm standen unter anderem ein Mot-Marsch, eine Ausbildungseinheit an der Feldküche sowie Fachvorträge zu den Themen Prolonged Field Care, Tactical Combat Casualty Care (TCCC) und die Zusammenarbeit von Bundeswehr und zivilen Kräften bei Großschadenslagen.
Einen gelungenen Abschluss fanden diese ereignisreichen Wochen im Rahmen eines externen Audits. Besonders erfreulich waren die sehr positiven Rückmeldungen zu den Erste-Hilfe-Kursen des DRK-Kreisverbands Zollernalb. Die hohe Qualität der Aus- und Fortbildung wurde vom externen Auditor ausdrücklich hervorgehoben und bestätigt einmal mehr den hohen Anspruch, den das DRK KV Zollernalb e.V. an die Qualifizierung seiner Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen stellt.
Die vergangenen Wochen haben eindrucksvoll gezeigt: Ausbildung, Fortbildung, Katastrophenschutz und Qualitätsentwicklung haben beim DRK-Kreisverband Zollernalb e.V. einen hohen Stellenwert. Mit großem Engagement investieren die haupt- und ehrenamtlichen Ausbilderinnen und Ausbilder sowie die vielen Unterstützer in die Zukunft des Rettungsdienstes und des Bevölkerungsschutzes in der Region. Das breite Angebot und die positiven Rückmeldungen bestätigen dabei den eingeschlagenen Weg und motivieren für die kommenden Aufgaben.
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Von der Notfallsanitäter-Ausbildung über gemeinsame Übungen mit Polizei und Feuerwehr bis hin zu überregionalen Fortbildungen und dem Katastrophenschutztag: Die vergangenen Wochen standen beim DRK-KV Zollernalb ganz im Zeichen von Ausbildung, Qualität und Zusammenarbeit.




