Balingen, 02. Oktober 2025
Unter dem Motto „Damit wir stark bleiben für morgen“ startet der DRK- Kreisverband Zollernalb e.V. eine groß angelegte Kampagne, die auf die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements und die Notwendigkeit starker Förderstrukturen aufmerksam macht. Begleitet von großflächiger Plakatierung im gesamten Zollernalbkreis, Social-Media-Aktionen und der Vorstellung vieler ehrenamtlicher Mitarbeiter möchte das DRK neue Fördermitglieder gewinnen – um die Zukunft seiner vielfältigen Aufgaben abzusichern.
Engagement sichtbar machen – von Hundestaffel bis Bergwacht
Mit kurzen Social-Media-Videos, persönlichen Geschichten und starken Bildern macht die Kampagne deutlich: Ehrenamtliche schenken ihre Zeit, ihre Kraft und ihr Wissen. Damit sie bestmöglich helfen können, brauchen sie Rückhalt – durch Fördermitglieder, die schon ab 25 Euro im Jahr die Arbeit des DRK unterstützen.
Warum startet die Kampagne gerade jetzt?
• Rückgang an Fördermitgliedern: In den letzten Jahren hat die Zahl der Fördermitglieder abgenommen – eine Entwicklung, die die langfristige Finanzierungsbasis schwächt. Viele ältere Mitglieder scheiden altersbedingt aus, während Jüngere diese Form der Unterstützung oft gar nicht kennen.
• Gestiegene Anforderungen: Extremwetter, zunehmende Freizeitunfälle und Großereignisse im Zollernalbkreis fordern schnelle, flexible Einsatzkräfte. Neue Einsatzformen – etwa Drohneneinheiten, spezialisierte Strömungsretter in der Wasserwacht oder Motorradstaffeln – erfordern teure Ausbildungen, regelmäßige Übungen und moderne Ausstattung.
• Steigende Kosten: Von Rettungsfahrzeugen über medizinisches Material bis zur vollständigen Schutzausrüstung der Ehrenamtlichen – alles wird teurer. Zusätzlich müssen Defibrillatoren, Fahrzeuge und Gerätschaften in den Ortsvereinen zuverlässig vorgehalten und gewartet werden, selbst wenn sie nicht täglich im Einsatz sind.
• Wachsende Bedeutung der Daseinsvorsorge: Ob Nachsorgedienste für Angehörige nach plötzlichen Todesfällen, Unterstützung in psychischen Krisen oder die Überbrückung von Versorgungslücken durch Ärztemangel – das DRK fängt dort auf, wo andere Strukturen an Grenzen stoßen.
• Unterstützung für Jugendliche: Damit das Jugendrotkreuz attraktiv bleibt, sind moderne Angebote, gute Ausrüstung, Veranstaltungen und Programme wie die Schulsanitäter-Ausbildung entscheidend. Nur so lassen sich Kinder und Jugendliche langfristig binden – eine wichtige Investition in die Helfer von morgen.
• Ehrenamt im Wandel: Seit Corona ist es schwieriger geworden, Menschen fürs Ehrenamt zu gewinnen. Wer sich engagiert, erwartet heute gute Ausbildung, moderne Ausstattung und auch Gemeinschaftserlebnisse. Um Ehrenamtliche halten zu können, muss das DRK in attraktive Rahmenbedingungen investieren.
• Neue gesellschaftliche Realitäten: Freizeitverhalten (z. B. Bikeparks) führt zu häufigeren Unfällen. Punktuelle Unwetterlagen treten häufiger auf und erfordern zusätzliche Technik – bis hin zu einem unabhängigen Internet für die sichere Koordination im Einsatz.
• Besondere Projekte wie „Glücksmomente“: Mit dem Wunschmobil erfüllt das DRK letzte oder besondere Wünsche schwerkranker Menschen. Auch solche Angebote sind nur durch zusätzliche Unterstützung möglich.
„Ehrenamt allein reicht nicht aus – wir brauchen eine starke Gemeinschaft im Rücken, um vorbereitet zu sein. Fördermitglieder sichern uns die nötige Ausstattung und ermöglichen, dass wir auch morgen zuverlässig helfen können“, betont Kreisgeschäftsführer Markus Haas.
Unternehmer zeigen Rückhalt
Auch aus der Wirtschaft kommt deutliche Unterstützung:
„Das DRK ist ein Garant für Sicherheit und Menschlichkeit in unserer Region. Als Unternehmer weiß ich, wie wichtig es ist, Strukturen für die Zukunft zu stärken“, erklärt Alexander Korn, Geschäftsführer von KORN Recycling.
Achim Mey, Geschäftsführer von mey Generalbau, ergänzt: „Wir alle profitieren vom Einsatz des DRK – ob im Notfall oder bei Veranstaltungen. Deshalb ist es selbstverständlich, das DRK mit voller Überzeugung zu unterstützen.“
Mitmachen – für ein starkes Morgen
Die Kampagne läuft über zwei Monate und setzt auf Sichtbarkeit und Beteiligung: Plakate im öffentlichen Raum, Storytelling auf Social Media und emotionale Reels sollen möglichst viele Menschen erreichen. Ziel ist es, eine breite Basis an Fördermitgliedern zu gewinnen, die den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern Rückhalt gibt.
Vorteile einer Fördermitgliedschaft
- Reisesicherheit für das Mitglied und seine Familie:
- weltweite Rückholung bei Auslandsaufenthalten
- 24-Stunden-Arzt-Hotline inklusive Dolmetscherservice
- Medikamentenversand ins Reiseland
- Rückholdienst im Inland (ab 100 km Entfernung vom Wohnort)
- Ehepartner und Kinder sind automatisch mit abgesichert
- Hausnotruf-Vorteil: 30 € Gutschrift bei Hausnotruf-Anschluss
- Vorteile genießen: Rabatte bei DRK-Kursen. Ein Erste-Hilfe-Kurs pro Jahr gratis und 10 % Rabatt auf alle weiteren Kurse.
- Steuerlich absetzbar: Der Mitgliedsbeitrag kann steuerlich geltend gemacht werden. Wir stellen gerne eine Spendenbescheinigung aus.
- Direkte Hilfe leisten: Die Beiträge fließen in unsere ehrenamtlichen Hilfsprojekte hier im Zollernalbkreis.
- Teil einer starken Gemeinschaft sein: Gemeinsam sind wir mehr als die Summe eines Einzelnen.
Und vor allem: das gute Gefühl, etwas Sinnvolles zu bewirken und die Helferinnen und Helfer vor Ort direkt zu unterstützen.
Fördermitglied kann jede und jeder werden – bereits mit 25 Euro im Jahr.
Infos und Beitrittsmöglichkeiten gibt es unter:
www.drk-zollernalb.de/start/mitgliedschaft
Bei Fragen zur Fördermitgliedschaft rufen Sie gerne Angela Heyn (Tel. 07433 / 9099 - 816) oder Tanja Heinle (Tel. 07433 / 9099 - 30) an. Oder vielleicht möchten Sie eine E-mail an mitgliedschaft(at)drk-zollernalb(dot)de schreiben? Wir würden uns sehr über Ihre Fördermitgliedschaft freuen!







